fb tw xi li yt googleplus phone Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

English French German Italian Portuguese Russian Spanish
Mittwoch, 26 Juni 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Wimbledon 2013

Gestern war ich in Wimbledon, dem Mekka aller großen Tennis Fans.

EIn alter Freund, der US Broker Andy Loza, selbst ein ehemaliger ATP Tennis Spieler, hatte mich für Wimbledon 2013 eingeladen. Ich hatte nicht einen Moment gezögert, zugesagt und gleich das Roundturn Ticket gebucht.  Mein Lieblingssport, den ich hoffentlich noch bis ins hohe Alter spielen darf, hat mir schon zu mancher Freude und auch Freunden verholfen, aber live ein solch großes Event mit zu erleben, hatte sich noch nie ergeben. Immer hatte ich irgendwelchen Geschäftsterminen den Vorrang gegeben. Heute nicht, heute hat Spaß, Freundschaft und Tennis die absolute Priorität!

Morgens um 4:20 Uhr klingelte bereits mein Wecker, um den Easy Jet Flieger von Berlin Schönefeld aus noch rechtzeitig  zu erreichen. First time Easy Jet. Verstellbare Rückenlehnen suchte ich vergebens, allerdings war das für etwa 1,5 Stunden Flugzeit kein Problem für mich. Der Preis für Hin-und Rückflug 114 € entschädigte mich für fehlenden Luxus-

In Gatwick angekommen, suchte ich mir den Gatwick Express (www.gatwickexpress.com) der mich innerhalb von 30 Minuten, Non Stop nach London Victoria Station brachte. Alus Sicht eines Berliners, allerdings für einen harten Kurs. 34,90 BP. In der Victoria Station nahm ich erstmals einen guten Cappucino und ein heißes Baquette mit Schinken und Ei zu mir. Dann suchte ich die District Line (Tagesticket 8 BP), eine U-Bahn nach Wimbledon, respektive, ich stieg vorher, nämlich in der Station Southfields aus. Von dort aus nahm ich einen Doppeldecker Bus zu den Champion Ships.

Auf dem ca. 10 Minuten langen Weg dorthin, bekam ich einen Eindruck davon, was das tatsächlich für ein großes Event ist. Menschenströme, wahrhafte Pilgerschaften, alles geordnet und brav, aber bestimmt nur in eine Richtung, den Austragungsort. Wer Karten hatte mußte in unendlich langen Warteschlangen stehen, und wer keine Karten hatte stand schon in einem Menschenheer zum Kartenkauf für den nächsten Tag an-

Während ich auf meinen Freund Andy beunruhigt wartete, er hatte mir die falsche Kontaktmobilfunk Nummer von einem englischen Freund gegeben, ja sogar selbst sein Mobile am JFK in New York verloren, war jetzt somit nicht zu erreichen, ein fester Treff war leider auch nicht vereinbart worden, half mir das Spektakel um mich herum, von meiner Unruhe abzulenken.

Es war ein tolles und internationales Publikum, was sich hier tollte. Ganz zu schweigen von den Ladies, die sich hier präsentierten. Allein schon deren Anblick war den Trip nach Wimbledon 2013 wert gewesen!

Irgendwann besann ich mich auf meine inneren,übersinnlichen Kräfte und begann" zu senden", ohne mich von der Stelle zu bewegen. 10 Minuten später sah ich ihn suchend, nur 5 m weit entfernt hinter mir stehend. Na, also, hat doch wieder alles gut geklappt!

Haben uns schon wieder 1 1/2 Jahre nicht gesehen, brauchen aber nicht eine Minute Warm Up. Bei 20 Jahren Freundschaft bekommt man auch einen Kaltstart hin. Andy, der Zauberer hat tatsächlich Karten in der Hand. Zwei junge Tennis begeisterte Damen, Kartin und Petra hatte ich im Flieger kennengelernt, standen plötzlich hinter uns. Sie suchten noch nach Karten. Andy versprach sich darum zu kümmern,und war recht zuversichtlich über seine Beziehungen etwas für die Damen zu arrangieren. Das hatte leider am Ende des Tages doch nicht so gut geklappt wie von ihm gewünscht, aber immerhin waren sie dann noch später hineingekommen. Hoffe Ladies, wir spielen mal ein Tennis Double , zurück in Berlin?

Die Atmosphäre brodelte, aber sie brodelte, may be british! Sehr angenehme Stimmung. Ausnahmslos freundliche Menschen, einfach genial !

Andy und ich gingen zum Court 2. Gerade richtig.

Tommy Haas / Tursunov

Die Nähe zu den Spielern, der wunderschöne Rasen, der tatsächlich ausschaut, als wenn letzte Korrekturen mit der Nagelschere die Vollendung gebracht hätten, der Sound der Ballaufschläge.....Eine Karriere als Tennisprofi hätte ich mir für auch gut vorstellen können, doch wer würde dann meine Mandanten beraten?
Tommy zeigt wirklich schönes Tennis. Unter uns, ich war nie ein Fan von Tommy, aber diese Saison könnte ich doch noch einer werden. Wenn er es schafft daran zu glauben, dass er dieses Jahr alle und jeden schlagen kann, dann würde ich es ihm tatsächlich vom spielerischen her zutrauen. Also Tommy Haas, ich wünsche Dir nur das Beste!

http://www.wimbledon.com/en_GB/scores/stats/day9/1108ms.html

http://youtu.be/qzHeiWUgEc4

Danach darf ich noch in den Center Court.

Djokovic / Florian Mayer

Florian kann jeden deutschen "Daumendrücker" gut gebrauchen, also tue ich meine Pflicht. Er bestreitet zu meinem Staunen einige heiße Rallies, zeigt schon manchmal gewaltiges Tennis, bricht dann aber leider meist doch gegen Djokovic ein.

http://www.wimbledon.com/en_GB/scores/stats/day9/1101ms.html

http://www.youtube.com/watch?v=TociBs265RM

Die Fitness ist es bei den jungen Spielern nicht, die fehelnde Technik zumeist auch nicht. Es ist das Mentale, was die jungen Spieler noch erlernen müssen. Nächstes Beispiel:

R.Gasquet/ M.Granollers

Gasquet, ein vergleichsweise schon alterprobtes Turnierpferd, spielt sehr stark Slice. Mental stark, auch wenn er im  1. Satz beim Tie Brake schwächelt und verliert. Der junge und groß gewachsene Granollers beeindruckte durch eine perfekte Kondition, und einen sauberen,harten und schnellen 1. Serve. Kann sich aber im zweiten Satz, der 6 : 4 gegen ihn ausfällt nur noch einmal wirklich wehren, aber muss sich dann doch mit 7: 5 geschlagen geben. Im 4.Satz fehlt dann die Kraft und Gasquet gewinnt den Satz mit 6:4 und damit auch das Match. Gratulation für Gasquet und auch für Granollers. Mein Tip: Der junge Spanier wird noch von sich reden machen -

http://www.wimbledon.com/en_GB/scores/stats/day9/1109ms.html

http://youtu.be/qzHeiWUgEc4

Zum Abschluß geht es noch in den Shop: Hier werden noch ein paar Wimbledon Tennis Bälle und einige Sweat Armbänder als Andenken und Geschenke für meine Freunde und Kinder eingekauft, bevor es dann ans Abschied sagen zu Andy, Wimbledon und den netten Engländern, wieder nach Berlin nach Hause geht.

 

Samstag, 25 Mai 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von Schreiben Sie den ersten Kommentar!

IMK Internet Marketing Kongress 2013

Der Internet Marketing Kongress 2013 fand am 17-18. Mai in Berlin statt. Diesmal im Hilton der City West.

Der Kongress beschäftigte sich dieses mal ganz besonders mit dem Thema "Traffic und Conversion".

Die Organisatoren Daniel Dirks und Heiko Häusler (Netzverdienst AG) traten selbst als Sprecher auf,

hatten aber auch andere erfolgreiche, so genannte Internet Marketer als Sprecher eingeladen:

Gunnar Kessler   - Traffic Strategien

Kris Stelljes        - Conversion

Mario Wolosz     - Conversion

Ulrich Eckhardt  - Ausblick auf Entwicklungen in der Zukunft

Pascal Feyh       - Online Coach, ecommerce

Dirk-Michael

Lambert           - Sales Coach

Heiko Häusler   -  Moderator des IMK , Redner zum Thema Ausblick Zukunft

Daniel Dirks      - Traffic

Am Freitag wurden die Sprecher des Tages jeweils mit 45 Minuten Sprechzeit vorgestellt.

Danach hatten die rund 200 Teilnehmer die Möglichkeit sich für einen Sprecher und sein

Thema zu entscheiden. Das Ganze lief mehr in Richtung eines Workshops, bei dem die

Teilnehmer Fragen stellen konnten. Am Ende durfte der Vortragende natürlich für seine

eigenen Produkte oder Dienstleistung werben, was für mich auch OK war, da zuvor in

den meisten Fällen tatsächlich Wissen vermittelt wurde, was weit über das übliche

einer reinen Verkaufsveranstaltung hinaus ging.

Für mich haben alle Redner einen guten Job gemacht. Besonderen Respekt verdient

der erst 23 jährige Kris Stelljes, der über Video Marketing zum Shooting Star avanciert

ist, sich einem meist doch schon älterem Fach interessiertem Publikum zu stellen.

Wenn man die Veranstalter außer Konkurrenz stellt, haben mir persönlich folgende

Redner besonders gefallen:

Dirk-Michael Lambert

Nachdem erfahrene Herr Lambert die erste "Tuchfühlung" mit seinem Publikum für

sich erfolgreich verbucht hatte, lief er zur Höchstform auf.

Zweifellos ein Verkäufer par excellence !

Gunnar Kessler

Herr Kessler hatte in seinem ersten Vortrag nur einen, dafür aber einen so wertvollen

Tipp zur kostenlosen Traffic Generierung gegeben, der für mich schon den Preis des

V.I.P. Tickets als bezahlt machte. Außerdem verschenkte er eines seiner knapp 100

Seiten Büchleins "Suchmaschinen Optimierung leicht gemacht". Ich war der Glückliche,

habe es inzwischen gelesen und als sehr informativ befunden. Als kleines "Danke schön"

empfehle ich es hier weiter.

Gunnar Kessler wollte seinen Zuhörern aber mehr als seine Geheimnisse von

Traffic Strategie vermitteln. Er hatte einige Botschaften.

Botschaft 1:

"Man solle etwas Gutes tun, bei dem der eigene Profit nicht unbedingt im Fordergrund

stehen sollte." Er gab beeindruckende Beispiele aus seinem Leben darüber, als auch

seine Zusicherung darüber, das ein solches Investment vielfach zurück kommt.

Botschaft 2:

"Wenn Du eine Chance für Dich siehst, sollst Du auch den Mut haben sie zu ergreifen!"

Nun, wenn man das so hört, klingt das bekannt, nichts Neues. Wie aber sieht es denn

in der Praxis aus?

Coach Gunnar Kessler holt einen schönen, glatten grünen 100 € Schein aus der Tasche

und präsentiert ihn vor seine gespannte Zuhörerschaft. Auf seine Frage, wer möchte den

100 € Schein haben, wird es sehr ruhig im Saal. Nach Rat suchende Blicke werden noch

untereinander ausgetauscht, als ein schon etwas älterer Herr sich flink erhebt und sich

ohne zu Zögern beim Coach Kessler den 100 € Schein abholt und per Handschlag

abgeklatscht-

Gunnar Kessler: " Von 200 Personen bleiben 199 von Ihnen sitzen, wenn sich Ihnen eine

Chance bietet. Nur Einer hat die Chance genutzt die sich ihm bot."


Sie denken eine vorbereitete Inszenierung, nachdem der Hundert Euro Schein später wieder

in die Taschen des Herrn Kesslers wandert?

Mitnichten!

Ich versichere Ihnen, der 100 € Schein vom Herrn Kessler hat sich in meiner Hosentasche so

wohl gefühlt, dass der unter keinen Umständen wieder heraus wollte-

Wenn auch Sie für sich und Ihr Unternehmen Ihre Chancen die sich bieten nutzen wollen,

lassen Sie mich für sich zuerst aufstehen und Ihre Konkurrenten sitzen!

Danke nochmals an den jungen Coach Gunnar Kelling, für dieses eindrucksvolle Beispiel, was viele

von uns Teilnehmern nachdenklich, oder sogar aufgeweckt hat.

IMK 2013 Traffic Coach Gunnar Kessler und Uwe Gries

 

Ulrich Eckhardt

Auch Ulrich Eckhardt hatte ich zum Workshop gewählt. Sein Ausblick auf die Zukunft war sehr

interessant. Einmal hatte auch er die Botschaft, Geschäfte mit Charity, also Spenden für gute

Zwecke zu gestalten. Er stellte ein amerikanisches Schuhunternehmen vor, welches für jedes

Paar verkaufter Schuhe, ein kostenloses Paar Schuhe für ein in Armut lebendes Kind stellt -

Der stetige Wachstum des Unternehmens, als auch die steigende Anzahl verschenkter Paar

Schuhe an glückliche Kinder spricht für sich.

Großes Thema für die Zukunft auch hier, die Unternehmens App!

Bitte sehen Sie zum Thema App auch http://www.gries-consulting.com/online-marketing/apps-mobile

Ein weiteres Thema " Gamification "

Hier macht man sich den Spieltrieb des Menschen zu Nutzen. Wie man das auch in Deutschland

ins Marketing erfolgreich einbringen kann sagt Ihnen gern Herr Eckhardt.

Resumee:

Alles in allem war die IMK 2013 für mich eine sehr informative Veranstaltung, bei der jeder der seine

Chance zur Information genutzt hat, mit einem wesentlich höheren Nutzwert als dem

Teilnahme Tickets Preis zufrieden nach Hause gehen konnte.

Mittwoch, 10 April 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Ob es sich nur um ein "Loch" im Off shore business handelt, was leaks/ leck geschlagen ist, oder ob es sich um eine Art Kriegserklärung eines, oder einiger Big Player im Financial Business handelt, wird die Zukunft zeigen.
Jedenfalls die öffentlich zur Schau gestellte Empörung einiger Politiker zum aktuell hoch gepeitschtem Thema einiger Journalisten, die sich aus Geldmangel zu "Internationales Konsortium Investigativer Journalisten" zusammen getan haben, lässt sich für mich im Wahljahr 2013 nur so deuten:
Großer Populismus!
Die Sicherheit die Öffentlichkeit im Rücken zu haben, wenn es darum geht, zukünftig scheinbar, doch auch einmal die Großen und Mächtigen ebenso unter der deutschen hohen Steuerlast leiden zu lassen, wie den kleinen Bürger.

Mittwoch, 10 April 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Die Zypern Krise deckt Verhaltensregeln auf, wie zum Beispiel den innerhalb der EU angeordneten teilweisen Zwangsenteignungsprozess zypriotischer Sparer, was zur Nachdenklichkeit anregen sollte. Auch bei uns in Deutschland geht inzwischen wieder die Sorge um, dass Bankkonten nicht mehr sicher sein könnten.
Für den Augenblick teile ich diese Sorge nicht, dennoch bleibt man immer für sein Geld selbst verantwortlich!

Man sollte dennoch nicht die Augen davor schließen, das der Staat rechtliche Möglichkeiten hat, Banken jederzeit zu schließen und über Sonderabgaben auf privates Vermögen zuzugreifen -

Die Auswirkungen siehe auf Zypern.

Mittwoch, 10 April 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von 1 Kommentar

Wie ich Trojaner Click Compare und CouponDropDown entfernte

Prüfe heute meine WordPress Blog Beiträge und wundere mich über, zum Teil in blauer Farbe markierte Keywords. Fuhr ich mit der Maus darüber, sah ich zudem noch äußerst unangebrachte Werbung!

Wenn schon Werbung, dann doch bitte bezahlte Werbung, und dann auch nur diese, die ich auf meinem Blog zulassen will. Was für eine Unverschämtheit, dachte ich. Das musste ich sofort ändern. Aber wie? In meinen Blog eingelockt, konnte ich weder in der Einstellung Text, noch unter der Einstellung Visuell diese blau markierten Keywords als solche ausmachen.

Mittwoch, 10 April 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Habe einen Leitfaden für Investoren eines alten Bankier entdeckt, den ich nur bestens empfehlen kann.
Author ist der Alt-Privatbankier Wolgang F. Somary, von Haus aus Volkswirtschaftler und
Mitbegründer der Lichtensteiner Salmann Investment AG.

Quelle: http://www.salmann.com/publications-somary.php?nlId=35

Spekulation, Betrug und Prognosen

Endzeit des reinen materiellen Pragmatismus?

Wetterleuchten: Es kracht die Investmentbank Bear Stearns und keiner nimmt dieses Zeichen wahr (nomen est omen). Ereignisse wie der Zusammenbruch der American International Group (AIG), der UBS, Royal Bank of Scotland, Hypo Real Estate, Fannie Mae und Freddie Mac (beide staatliche Unternehmen), der drei Grossbanken Irlands, der Konkurs von Lehman Brothers, die Zwangsübernahme von Merrill Lynch durch die wacklige Bank of America, der Staatskonkurs von Island (22 Milliarden Dollar wurden bei einer Bevölkerungszahl von 300,000 als Kredite aufgenommen), der Staatskonkurs von Argentinien mit der Vernichtung der Sparguthaben, das Stundungsgesuch des Luxuslandes Dubai, die Konkurse des Long-Term Capital Management Hedge Fonds, der berüchtigten Energiehändlerin Enron und des Telefonriesen WorldCom, die massive Abzockerei bei Tyco und Parmalat, die Bilanzfälschungen (auch «kreative Buchführung» genannt) vieler Grosskonzerne mit der Rückendeckung blinder Revisionsfirmen, der gigantische Betrug von Bernie Madoff, von dessen Ponzi-Schema die Börsenkommission nichts hören wollte, die Verlochung von hunderten von Milliarden Dollar für überzahlte Akquisitionen, etwa RTZ für Alcan oder RBS für ABN-Amro, die frechen Forderungen prominenter Geschäftsführer, die ein sinkendes Schiff verlassen und das Gepäck noch mitnehmen, die Unterkapitalisierung der Grossbanken auf Grund fauler Kredite, die zum Teil nicht einmal in der Bilanz erscheinen, die langjährigen Manipulationen mit der maroden Crédit Commercial, das «Grounding » der Swissair, die plötzliche Unterdeckung von vielen Pensionsforderungen infolge von Spekulationen und das astronomische Trinkgeld von 140 Millionen Dollar, das sich der ehemalige Präsident der New Yorker Börse auszahlen liess, der Verlust von 5 Milliarden Dollar, den ein unbeaufsichtigter Händler bei der Société Générale seiner Bank bescherte, die fehlerhaften Autos, die heuer Toyota als renommierte Produzentin auf den Markt brachte, haben sich zwischen 1998 und 2009 dermassen kumuliert, dass man zweifelsohne von einer Krise des Kapitalismus sprechen darf.

Diese Beispiele sind nicht als einsame Ausrutscher zu betrachten, sondern als Vorboten der Endzeit des reinen materiellen Pragmatismus.

Mittwoch, 10 April 2013 Freigegeben in Blog geschrieben von Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Es hat lange gedauert bis Banker die Realität einholt, aber nun macht Deutschland und Großbritannien der Bank Branche Dampf. Ob es nur "heißer Dampf" ist, wird sich zeigen.

Die deutsche Bundesregierung droht den Top-Managern von Finanzkonzernen bei Verstößen gegen die verschärfte Sorgfaltspflicht sogar mit mehrjährigen Haftstrafen.

Der britische Finanzminister G. Osborne brachte am Montag ein Berufsverbot für Manager von insolventen Banken zum Vorschlag. Außerdem plant er eine Aufspaltung der Banken, die nicht wie gefordert Gelder der Sparer vor dem Zugriff der Investmentbanker schützen. Beide Länder scheinen sich einmal in dieser Sache einig zu sein. Es bleibt mit Spannung abzuwarten,wie die mächtige Lobby der Banken den zukünftigen Absichten begegnen.

Kontakt

Adress: Detmolder Str.49, 10713 Berlin

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Phone: + 49 30 816 102 47

Mobil: + 49 1577 3464 728